Der Bach stürzt in sieben Kaskaden den Berg hinab. Der Weg führt über Treppen und Brücken direkt am Wasser entlang, vorbei an den einzelnen Wasserfällen. Die Stufen sind gut ausgebaut und gesichert, allerdings oft feucht und rutschig durch die Gischt. Festes Schuhwerk ist notwendig. Der Aufstieg ist stellenweise anstrengend, aber auch ohne besondere Kondition machbar.
Oben angekommen erreichst du die Klosterruine Allerheiligen. Dort gibt es ein Restaurant und eine Gartenwirtschaft sowie einen Klosterladen. In der Nähe steht das Ehrendenkmal des Schwarzwaldvereins. Von der Klosterruine aus kannst du verschiedene Rundwege gehen, etwa den Sagenrundweg oder einen kleinen Rundweg von rund 1,5 Stunden. Der gesamte Rundweg vom unteren Parkplatz über die Wasserfälle zur Klosterruine und zurück beträgt etwa 3,5 bis 4,5 Kilometer.
Es gibt zwei Zugänge: Du kannst am unteren Parkplatz direkt am Wasserfall starten oder von oben beim Kloster beginnen und den Weg nach unten wandern. Der obere Parkplatz beim Kloster ist größer. Beide Parkplätze sind kostenfrei. Am Wochenende füllen sich die Parkplätze und auch der Weg schnell. Wer Ruhe sucht oder fotografieren möchte, sollte früh am Morgen kommen, idealerweise bei Sonnenaufgang. An Wochenenden kann es sehr voll werden, dann ist Fotografieren kaum möglich. Unter der Woche oder früh am Tag ist es deutlich entspannter.
Die Wasserfälle sind rund um die Uhr zugänglich. Der Weg ist nicht barrierefrei. Entlang des Zuflussbach oberhalb der Klosterruine gibt es schöne Abschnitte mit Bachlauf, auch hier lassen sich gute Fotos machen. Für Fotografen: Die Absperrungen entlang des Weges können die Perspektiven einschränken, ein großes Stativ ist hilfreich. Bei heißem Wetter ist die Wanderung durch die kühlere Luft und die Feuchtigkeit angenehmer.



