Die Alsterarkaden ziehen sich als überdachte Arkadengänge entlang des Ufers der Kleinen Alster. Die Architektur aus dem 19. Jahrhundert orientiert sich am venezianischen Stil und fällt durch weiße Bögen auf, die sich direkt am Wasser aufreihen. Der Arkadengang verbindet den Rathausmarkt mit dem Jungfernstieg und dient gleichzeitig als Flaniermeile und Einkaufspassage.
In den Arkaden haben sich gehobene Geschäfte, Cafés und Restaurants angesiedelt. Du findest hier Modeboutiquen, Parfümerien und Eisdielen, die Preise liegen durchweg im höheren Bereich. Viele Besucher nutzen die Arkaden nicht zum Einkaufen, sondern einfach zum Durchschlendern und für Fotos. Die Architektur bietet zahlreiche Motive, vor allem mit Blick auf das Wasser und das gegenüberliegende Rathaus.
In den Sommermonaten ist die Außengastronomie stark frequentiert. Die Tische stehen direkt am Wasser mit Blick auf die Kleine Alster und die Fontäne. Hier kannst du sitzen und dem Treiben zusehen, allerdings solltest du mit entsprechenden Preisen rechnen. Rezensionen weisen darauf hin, dass die Qualität der Speisen und Getränke nicht immer dem Preisniveau entspricht, der Service wird jedoch oft als freundlich und zügig beschrieben.
Die Arkaden liegen zentral und sind mit U-Bahn, S-Bahn und Bus gut erreichbar. Vom Jungfernstieg aus kannst du auch eine Bootsfahrt über die Alster starten. Der Eingang ist rollstuhlgerecht, die Wege unter den Arkaden sind ebenerdig. Auch mit Kindern ist der Ort gut zu besuchen, Eisdielen und die Nähe zum Wasser sorgen für Abwechslung.
Zur Weihnachtszeit wird die Gegend um die Alsterarkaden besonders stimmungsvoll beleuchtet. Auch abends lohnt sich ein Besuch, wenn die Arkaden angestrahlt werden. Es ist fast immer viel los, vor allem am Wochenende und in der Hauptsaison musst du mit entsprechenden Menschenmengen rechnen.
