Das Altonaer Museum verbindet regionale Stadtgeschichte mit Schifffahrt, Kunst und wechselnden Ausstellungen zu aktuellen Themen. Die Sammlung zeigt, wie die Menschen in Altona früher lebten, ergänzt durch maritime Exponate und verschiedene Schiffsmodelle. Neben der Dauerausstellung zur Geschichte Altonas werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt, darunter auch international beachtete Fotoausstellungen wie die World Press Photo oder gesellschaftskritische Themen.
Für Kinder gibt es interaktive Bereiche und eine große Spielecke im Obergeschoss, sodass sich ein Besuch mit der Familie gut eignet. An vielen Stellen kann man Dinge nicht nur ansehen, sondern auch selbst ausprobieren. Einige Besucher wünschen sich an manchen Stellen mehr Erklärungen zu den Exponaten, insgesamt ist die Gestaltung aber klar und ruhig gehalten. Die Atmosphäre lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen und die Ausstellung in eigenem Tempo zu erkunden.
Wer sich vor allem für die Stadtgeschichte Altonas interessiert, findet hier viel Material. Die Sammlung ist im Vergleich zu größeren Hamburger Museen eher überschaubar und fokussiert sich bewusst auf lokale Themen. Das macht das Museum besonders für Hamburger reizvoll, die ihre Stadt besser kennenlernen möchten. Touristen, die nur wenig Zeit haben, finden hier zwar keine großen spektakulären Objekte, dafür aber eine gut aufbereitete Regionalgeschichte mit maritimem Schwerpunkt.
Ein Besuch dauert in der Regel zwischen zweieinhalb und drei Stunden, wenn man sich alles in Ruhe ansehen möchte. Das Haus ist vollständig barrierefrei zugänglich, mit rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC. Ein Museumscafé bietet kleine Speisen und Kuchen zu moderaten Preisen. Auch an regnerischen Tagen ist das Museum gut besucht, aber selten überfüllt.



