Die Apostelkirche zeigt noch heute die Folgen des Zweiten Weltkriegs. Zerstörte Teile wurden bewusst nicht wieder aufgebaut, stattdessen ergänzen moderne Elemente das Gebäude. Vom Turm steht nur noch ein Rest. Diese Mischung aus alter Substanz und zeitgenössischer Architektur schafft eine Atmosphäre, die sich von klassischen Kirchenräumen deutlich unterscheidet.
Nach der Entwidmung dient das Gebäude als Veranstaltungsort mit vielfältigem Programm. Neben Gottesdiensten und Trauungen gibt es regelmäßig Konzerte, Ballettabende, Theaterstücke und soziale Angebote. Die Gemeinde organisiert Biografiegruppen, Gehmeditationen und einen Mittagstisch. Zweimal wöchentlich findet Yoga statt. An manchen Tagen sitzt jemand an der Orgel und spielt.
Die Kirche ist offen zugänglich. Im unteren Bereich gibt es eine Begegnungsstätte, oben liegt der Andachtsraum. Rund um das Gebäude findet im Dezember ein kleinerer Weihnachtsmarkt statt. Das Angebot reicht bis zu veganen Speisen.
Trauungen werden hier persönlich gestaltet. Berichte von Gästen sprechen von warmherzigen Ansprachen und musikalischer Begleitung durch live gesungene Lieder. Der Raum wird für solche Anlässe genutzt und scheint eine Atmosphäre zu bieten, die sich von formelleren Kirchenräumen abhebt.
Besondere Veranstaltungen wie die sogenannten Sit-ins am Sonntag ergänzen das Programm. Die Gemeinde zeigt sich engagiert und offen für verschiedene Formate jenseits traditioneller Kirchenangebote. Der Eingang ist rollstuhlgerecht gestaltet. Beachte, dass einige Online-Bewertungen die Kirche mit einem nahegelegenen Physiostudio verwechseln – achte bei der Suche auf die korrekte Adresse.

