Der Arendsee erstreckt sich als einer der tiefsten Naturseen Norddeutschlands über eine Fläche von rund 5,1 Quadratkilometern und erreicht an seiner tiefsten Stelle etwa 50 Meter. Das klare Wasser lädt zum Baden, Schwimmen und Segeln ein. Am westlichen Ufer liegt ein bewachter Sandstrand mit ausgewiesenen Schwimmbereichen, der in den Sommermonaten gut besucht ist. Wer früh kommt, findet meist noch ruhige Plätze. An Wochenenden und in den Ferien kann es eng werden.
Rund um den See verläuft ein Wanderweg von etwa 8,5 Kilometern Länge, der durch Buchenwälder und über grasbewachsene Uferstreifen führt. Der Weg ist weitgehend eben und auch für Fahrräder geeignet. Unterwegs gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen aus sich der See überblicken lässt. An der Südseite des Sees liegen kleinere Badestellen, die weniger frequentiert sind als der Hauptstrand.
Wassersportler nutzen den See zum Segeln, Surfen und Stand-up-Paddling. Es gibt mehrere Bootsverleihe, die Kajaks und Tretboote anbieten. Motorboote sind nicht zugelassen, was die Ruhe auf dem Wasser bewahrt. Taucher schätzen die gute Sichtweite und die Tiefe des Sees, Tauchgänge sind nach Anmeldung möglich.
Der gleichnamige Ort Arendsee liegt direkt am Nordufer und bietet Restaurants, Cafés und Unterkünfte. Im Kloster Arendsee, einer ehemaligen Benediktinerinnen-Abtei aus dem 12. Jahrhundert, sind Teile der Anlage erhalten und können besichtigt werden. Das Klostergelände liegt zentral im Ort und ist fußläufig vom See erreichbar.
Im Winter ist der See je nach Frostlage teils zugefroren, dann wird er zum Schlittschuhlaufen genutzt. Die Eisdicke wird regelmäßig geprüft, Freigaben erfolgen nur bei sicheren Bedingungen. In der kälteren Jahreszeit sind die Uferwege deutlich ruhiger und eignen sich für ausgedehnte Spaziergänge.



