Der Baumwipfelpfad führt auf einer Länge von einem Kilometer durch die Baumkronen des Harzer Waldes und endet an einer 30 Meter hohen Aussichtsplattform. Der Weg ist barrierefrei angelegt und auch mit Kinderwagen befahrbar. Entlang der Strecke gibt es mehrere Stationen, die über Baumarten, Blätter, Früchte und die Tierwelt des Waldes informieren. Für Kinder gibt es verschiedene Entdeckungsmöglichkeiten, darunter eine Abenteuerbrücke, die bei jungen Besuchern gut ankommt.
Du erreichst den Pfad entweder zu Fuß oder mit der Seilbahn, die vom Tal hinauf zur Burgruine auf dem Burgberg fährt. Ein Kombiticket aus Gondelfahrt und Baumwipfelpfad-Eintritt ist verfügbar und wird von vielen Besuchern als gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beschrieben. Allerdings lässt sich der Pfad auch ohne Seilbahnfahrt erreichen, was einige Besucher erst vor Ort erfahren und was die Kosten senkt. Wer mit der Seilbahn hochfährt, kann oben das Gelände der alten Burgruine besichtigen, wobei dort nur noch wenige Mauerreste zu sehen sind.
Für den Rückweg stehen mehrere Optionen zur Verfügung: die Baumschwebebahn, die mit 15 Stundenkilometern vom Burgberg bis zum Ende des Baumwipfelpfades fährt, die Gondel zurück ins Tal oder ein Wurzel-Bodenpfad. Die Wartezeiten an der Baumschwebebahn können am Wochenende sehr lang sein, unter der Woche ist es entspannter. Wer früh am Tag kommt, hat generell kürzere Wartezeiten.
Vor Ort gibt es ein kleines Kino mit etwa 20-minütigen Filmen zu verschiedenen Themen wie dem Mittelalter. Gastronomie ist sowohl unten im Tal als auch oben am Burgberg vorhanden, allerdings nicht durchgängig. Ein Spielplatz ist vorhanden, und das gesamte Gelände ist gut gesichert, sodass Kinder frei herumlaufen können. Der Eintrittspreis wird von manchen als hoch empfunden, insbesondere wenn man mehrere Zusatzleistungen kombiniert.

