Der Baumwipfelpfad führt dich auf Holzstegen etwa 350 Meter durch die Baumkronen bis zu einem Aussichtsturm, von dem aus du die Saarschleife überblickst. Der Weg verläuft größtenteils erhöht durch den Wald und ist rollstuhlgerecht angelegt, sodass du ohne Stufen bis zur obersten Plattform kommst. Die Strecke selbst ist nicht besonders lang, aber die Höhe in den Wipfeln und die durchdachte Konstruktion machen den Gang angenehm.
Am Ende des Pfades steht der Aussichtsturm, dessen Plattform den zentralen Blickpunkt bildet. Von dort siehst du die Saarschleife deutlich, bei klarem Wetter auch die Schiffe, die auf dem Fluss verkehren. Allerdings gibt es auch eine ältere, frei zugängliche Aussichtsplattform unterhalb des Turms, die ebenfalls einen guten Blick auf die Schleife bietet. Diese kannst du nutzen, ohne Eintritt zu zahlen, was gerade früh morgens oder bei knappem Budget eine Alternative darstellt.
Die gesamte Anlage ist gepflegt, entlang des Weges gibt es mehrere Stationen, die sich vor allem an Kinder richten. Am Ende des Pfades befindet sich ein Spielplatz, für den jedoch eine separate Gebühr anfällt. Hunde sind auf dem Baumwipfelpfad nicht erlaubt, sie müssen draußen warten oder bei Begleitpersonen bleiben.
Der Eintrittspreis von 13 Euro wird in mehreren Bewertungen als hoch empfunden, besonders weil die reine Gehstrecke relativ kurz ist. Hinzu kommt eine Parkgebühr, wobei es sowohl gebührenpflichtige als auch kostenlose Parkplätze an der Straße gibt. Der Aufstieg auf dem Turm ist relativ luftig gestaltet, was für manche Besucher gewöhnungsbedürftig sein kann.
Vor Ort gibt es mehrere Restaurants und ein Eiscafé, die sich für eine Pause nach dem Rundgang anbieten. Die Anlage ist auch bei Regen begehbar, allerdings kann die Sicht durch Nebel oder Wasserdunst eingeschränkt sein, der sich erst im Tagesverlauf lichtet.



