Vom Brunsberg aus reicht der Blick weit in alle Himmelsrichtungen über die Nordheide. Der Berg liegt inmitten einer Landschaft aus Heideflächen und Wäldern und ist über mehrere sternförmig verlaufende Wanderwege zu erreichen. Rund um den Gipfel führen verschiedene Wege, die sich für Spaziergänge und längere Touren eignen. Wer vom Sprötzer Bahnhof startet, legt etwa 2,5 Kilometer bis zum Brunsberg zurück, zunächst durch ein Waldgebiet, dann über den Sprötzer Berg mit seinen offenen Heideflächen.
Besonders ab Mitte August, wenn die Heide blüht, zeigt sich die Umgebung in intensiven Farben. Mit etwas Glück begegnet man einer Heidschnuckenherde, die in der Gegend unterwegs ist. Die Kombination aus Heide- und Waldlandschaft macht die Runde abwechslungsreich. Nur wenige Gehminuten vom Brunsberg entfernt liegt die Höllenschlucht, ein naturbelassenes Waldgebiet, das sich gut als Teil einer größeren Wanderung anbietet.
Im Winter wird der Brunsberg zum Rodelgebiet. Es gibt sechs verschiedene Strecken, die längste davon misst 350 Meter. An den oberen Abschnitten ist allerdings wenig Platz zum Ausweichen, sodass es an Wochenenden schnell voll werden kann. Wer dem Gedränge entgehen möchte, kommt besser an Werktagen.
Die Beschilderung der Wanderwege ist nicht immer ausreichend. Es lohnt sich, am Sprötzer Bahnhof die dort ausgehängte Übersichtskarte zu fotografieren, bevor man losgeht. Auch Fahrradtouren sind in der Gegend möglich, die Wege sind gut befahrbar. Ein Parkplatz befindet sich in der Nähe. Sonnenuntergänge sind von hier oben besonders gut zu beobachten, wenn das Wetter mitspielt. Allerdings kommt es vor, dass Müll wie Taschentücher und Masken achtlos liegengelassen wird.



