Die Burg Grimburg ist ganzjährig frei zugänglich und bietet eine gut erhaltene Anlage, die Geschichte mit modernen Wiederaufbaumaßnahmen verbindet. Beim Rundgang über das Gelände wechseln sich intakte Gebäude mit Ruinenbereichen und Grünflächen ab. Zahlreiche kleine Infotafeln erklären die ursprüngliche Nutzung der verschiedenen Bereiche und machen die historische Bedeutung nachvollziehbar. Die Anlage ist sauber und gepflegt, für Familien gibt es einen Spielplatz.
Der Bergfried bietet Ausblick auf den umliegenden Wald, ist aber in den Wintermonaten aus Sicherheitsgründen verschlossen. Auch der Spielplatz und einige weitere Bereiche bleiben bei schlechtem Wetter geschlossen, um Unfälle zu vermeiden. Trotzdem lässt sich die Burganlage auch außerhalb der Sommermonate erkunden, das weitläufige Gelände bietet genug zu entdecken. Zur Ausstattung gehören öffentliche Toiletten, was bei längeren Aufenthalten praktisch ist.
Der Weg zur Burg beginnt an einem Wanderparkplatz etwa 1,3 Kilometer entfernt. Die Strecke ist gut ausgeschildert und führt durch Felder und ein kleines Waldstück. Je nach Route dauert der Aufstieg zwischen 20 und 25 Minuten. Wer vom Fuß des Berges aufsteigt, sollte festes Schuhwerk einplanen, denn der Trampelpfad ist stellenweise steil und steinig. Manche Wegabschnitte sind zudem sehr schmal.
Zu den Details gehören ein Kräutergarten und eine Wand mit Schlössern. Wer gute Fotomotive sucht, findet auf der Anlage viele Gelegenheiten. Die Burg wird gelegentlich für private Veranstaltungen genutzt und kann außerhalb von Ferienzeiten auch sehr ruhig sein. Am Fuß der Anlage gibt es eine Gastronomie, die bis 19 Uhr warme Küche anbietet und nur Barzahlung akzeptiert.



