Burg Lahneck ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich, die zur vollen Stunde stattfinden. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und wird von sachkundigen Guides durch mehrere Innenräume geführt. Die Besichtigung umfasst den Innenhof, eine große Kapelle und verschiedene Zimmer mit historischen Möbeln und antiken Einrichtungsgegenständen. Bevor du die Räume mit Holzboden betreten darfst, musst du Filzpantoffeln überziehen, was gerade für Kinder beim Rutschen über die glatten Böden für zusätzlichen Spaß sorgt.
Die Burg stammt aus dem Jahr 1226 und diente Goethe als Inspiration für sein Gedicht "Geistesgruß". Die Führungen vermitteln viel Hintergrundwissen zur Geschichte und Ausstattung der Anlage. Allerdings sind nicht alle Räume der Burg zugänglich, und Teile der Inneneinrichtung zeigen Renovierungsbedarf. Im Winter finden keine Führungen statt.
Vom nächstgelegenen Parkplatz musst du einen etwa 500 Meter langen Fußweg zurücklegen, der kurz aber steil ist. Mit dem Auto kommst du nicht direkt bis zur Burg. Die Besichtigung ist nur möglich, wenn sich genügend Besucher für eine Führung zusammenfinden. Wer allein kommt, muss unter Umständen warten oder kann die Anlage nur von außen besichtigen.
Zahlen kannst du den Eintritt ausschließlich bar. Auf dem Gelände gibt es ein Café mit Blick auf Schloss Stolzenfels, das auch von Besuchern genutzt wird, die nur die Außenanlage anschauen. Die Gaststätte liegt gegenüber des Eingangs und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung.



