Die Burg Liechtenstein thront auf einem Felsen im Wienerwald und ist seit dem 12. Jahrhundert der Stammsitz der Familie Liechtenstein, nach der auch der heutige Staat benannt ist. Die mittelalterliche Festung kontrollierte einst wichtige Handelswege in der Region und diente der Verteidigung. Im 16. Jahrhundert zerstörten die Osmanen die Anlage, danach verfiel sie zur Ruine. Erst im 19. Jahrhundert wurde sie im neugotischen Stil wiederaufgebaut und erhielt ihr heutiges romantisches Erscheinungsbild.
Du kannst die Burg ausschließlich im Rahmen einer stündlich stattfindenden Führung besichtigen. Dabei siehst du enge Gänge, Innenhöfe und eine Kapelle mit historischen Glasfenstern. Besonders beeindruckend sind die originalen Teile aus dem Mittelalter, die teilweise 900 Jahre alt sind. Die Ausstattung zeigt vom Schlafraum bis zur Küche, wie das Leben in einer mittelalterlichen Burg aussah. Fotografieren ist im Inneren nicht erlaubt.
Rund um die Burg findest du eine große Wiese mit Abenteuerspielplatz, ideal für Familien. Von hier starten mehrere Wanderwege über den Kalenderberg zu künstlichen Ruinen wie dem Schwarzen Turm oder dem Pfefferbüchsel. Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung, etwa acht Gehminuten von der Burg entfernt.
