Das historische Frachtschiff aus dem Jahr 1961 liegt dauerhaft im Hamburger Hafen und ist heute als Museum zugänglich. Als größtes erhaltenes seegängiges Stückgutschiff seiner Bauart fuhr die Cap San Diego früher auf Handelsrouten zwischen Europa und Südamerika. Der lange Stahlrumpf, mehrere Laderäume und die Deckkräne für die eigenständige Be- und Entladung lassen sich heute in einer Eigenführung erkunden.
Besucher können sich fast auf dem gesamten Schiff frei bewegen und dabei Führungslinien zur Orientierung nutzen. Der Maschinenraum zählt zu den Höhepunkten, dort gibt es viel technisches Detail zu entdecken. Die Kabinen, Brücke und Laderäume sind ebenfalls zugänglich. Wer sich Zeit nimmt, verbringt rund zwei Stunden an Bord. Gelegentlich trifft man auf Mitarbeiter, die freiwillig Hintergründe zum Schiffsleben erklären.
Neben dem Museumsrundgang bietet das Schiff weitere Nutzungen. In der Kabine des Kapitäns und anderen Räumen kann man übernachten, das Frühstücksbuffet wird als klein, aber liebevoll beschrieben und enthält norddeutsche Spezialitäten wie Matjes. Bei Hitze kann es in den Kabinen etwas warm werden. Ein Restaurant namens Luke 4 befindet sich ebenfalls an Bord, außerdem werden Escape-Rooms angeboten. Die Cap San Diego ist weiterhin fahrtüchtig und gelegentlich auf dem Wasser unterwegs.
Für Familien mit Kindern ist das Schiff geeignet, da es viele Bereiche zum Entdecken gibt und die freie Bewegung Abwechslung schafft. Die Einnahmen aus Eintritt und Übernachtungen fließen in den Erhalt des Schiffs. Parken ist in nahegelegenen Parkhäusern gegen Gebühr möglich.
