In den beiden großen Hallen aus dem 19. Jahrhundert werden zeitgenössische Kunst und Fotografie in regelmäßig wechselnden Ausstellungen gezeigt. Die eine Halle ist für Kunst, die andere – das Haus der Photographie – konzentriert sich auf Fotokunst. Die Räume sind offen und hoch, was großformatigen Installationen und ungewöhnlichen Formaten viel Platz gibt. Die Architektur der früheren Markthallen ist gut erhalten und prägt die Atmosphäre.
Die Ausstellungen zeigen sowohl internationale bekannte Künstler als auch junge Positionen. In der Vergangenheit waren hier Arbeiten von Anselm Kiefer, Gerhard Richter oder Neo Rauch zu sehen, aber auch Retrospektiven wie die von Huguette Caland mit rund 300 Werken. Die Ausstellungen sind oft thematisch oder nach Schaffensphasen gegliedert und bieten in der Regel Sitzmöglichkeiten in den Räumen. Es gibt auch abgedunkelte Räume, in denen Filme zum Werk oder zur Arbeitsweise der Künstler laufen.
Die Deichtorhallen liegen zentral nahe der Speicherstadt und der HafenCity. Parkplätze sind gebührenpflichtig vorhanden. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich, es gibt rollstuhlgerechte Eingänge, Parkplätze und WCs. Für Familien stehen Wickeltische zur Verfügung, und das Museum bietet Workshops an, die von Besuchern positiv bewertet werden. Eine Garderobe und Schließfächer für Wertsachen sind vorhanden.
Einige Besucher merken an, dass das Layout der Ausstellungsräume etwas verwirrend sein kann. Die Preise für Studierende und Azubis werden gelegentlich als hoch empfunden. Der Museumsshop lädt zum Stöbern ein, und im Café kannst du Kaffee und Kuchen bekommen. Temporär sind neben den Haupthallen auch zusätzliche Ausstellungscontainer in Betrieb, die weitere Fotografie oder thematische Schauen zeigen.


