Der Dobratsch erreicht eine Höhe von 2.166 Metern und ist über eine gut ausgebaute Alpenstraße oder verschiedene Wanderwege zugänglich. Die Auffahrt mit dem PKW kostet 20 Euro und führt bis zum großen Parkplatz bei der Rosstrattenhütte, von wo aus die meisten Touren starten. Die Straße selbst ist gepflegt, breit und bietet schon während der Fahrt mehrere beschilderte Aussichtspunkte.
Vom obersten Parkplatz aus dauert der Aufstieg zum Gipfel rund 1,5 Stunden. Der Weg ist gut ausgebaut und auch für ungeübte Wanderer problemlos machbar. Anfang April ist der Gipfel bereits gut begehbar, im Winter wird die Route häufig als Winterwanderung genutzt. Der untere Bereich bis zum Sendemast gilt als familientauglich, danach wird das Gelände steiler und für kleine Kinder weniger geeignet.
Oben am Gipfel steht ein Gipfelkreuz und das Gipfelhaus, das warmes Essen serviert. Von dort aus reicht der Blick weit nach Osten: Man sieht den Ossiacher See, den Wörthersee mit dem Pyramidenkogel, den Faaker See und im Süden die Karawanken. Richtung Norden ist die Gerlitzen zu erkennen, und bei guten Bedingungen reicht die Sicht bis nach Villach.
Der Berg ist sowohl im Sommer als auch im Winter stark frequentiert. Gerade an Wochenenden und bei schönem Wetter kann es auf den Parkplätzen und am Gipfel sehr voll werden. Wer Ruhe sucht, sollte auf Werktage oder frühe Morgenstunden ausweichen. Neben Wanderern zieht der Dobratsch auch Naturfreunde an, die hier gelegentlich seltene Tiere beobachten können. In seltenen Fällen sind nachts sogar Polarlichter sichtbar, die von einigen Besuchern dokumentiert wurden.



