Der Dümmer ist mit einer maximalen Wassertiefe von nur 1,40 Metern der zweitgrößte Binnensee Niedersachsens. Diese geringe Tiefe macht ihn besonders für Familien mit Kindern geeignet, die hier sicher planschen können. An den aufgeschütteten Sandstränden in Lembruch und Hüde lässt sich der Tag am Wasser verbringen, wobei Lembruch in den letzten Jahren touristisch ausgebaut wurde und inzwischen mehrere Strandbars anbietet.
Der See liegt inmitten eines Naturschutzgebietes und zieht viele geschützte Vogelarten an, was ihn zu einem guten Ziel für ornithologische Beobachtungen macht. Wer die Vogelwelt erkunden möchte, sollte Wochenenden meiden, da der See dann stärker frequentiert ist. Das Ostufer gilt als guter Punkt, um Sonnenuntergänge zu beobachten. Im Sommer empfiehlt sich Mückenschutz.
Rund um den Dümmer führt ein gut ausgebautes Radwegenetz. Der Rundweg misst knapp 18 Kilometer und ist nahezu ohne Steigung. Etwa ein Drittel der Strecke verläuft über Kies oder Gras, der Rest ist befestigt. Die Umrundung dauert mit dem Rad etwa zweieinhalb Stunden, zu Fuß entsprechend länger. Unterwegs gibt es Schutzhütten und Bänke, allerdings nur wenige Möglichkeiten für einen Imbiss. An Wochenenden kann es für Radfahrer etwas voller werden.
Wassersportler finden an den Yachthäfen rund um den See verschiedene Angebote. Trotz der geringen Tiefe können bei Wind hohe Wellen entstehen. Parkmöglichkeiten sind an verschiedenen Stellen vorhanden, etwa in Hüde beim Rohrdrommelweg, wo die Gebühr bei drei Euro liegt. Im Vergleich zum Steinhuder Meer ist der Dümmer deutlich ruhiger und weniger überlaufen. Die öffentlichen Toiletten sind laut Besuchern gut zugänglich und gepflegt. Rund um den See gibt es Campingplätze und Ferienhaussiedlungen.



