Die öffentlich zugängliche Plaza in der achten Etage bietet einen Rundumblick auf den Hamburger Hafen und die Innenstadt. Du holst dir unten am Eingang ein kostenloses Ticket und fährst dann mit einer langen Rolltreppe nach oben, die dich in wenigen Minuten zur Aussichtsplattform bringt. Dort kannst du außen komplett herumlaufen und aus allen Richtungen fotografieren. Ein Café ist ebenfalls vorhanden, falls du die Aussicht lieber drinnen genießen möchtest. Die Plaza ist bis Mitternacht geöffnet, allerdings ist für die Zukunft geplant, den bisher kostenlosen Zugang kostenpflichtig zu machen.
Das Gebäude selbst verbindet einen alten Speicher mit einem modernen Aufbau, in dem sich zwei Konzertsäle befinden. Entworfen wurde es von Herzog & de Meuron. Der große Saal bietet eine gute Akustik, die Bestuhlung ist bequem, wobei die Beinfreiheit begrenzt ist. Allerdings sieht und hört man von den oberen Rängen aus der siebten Etage vor allem Hinterkopf und Rücken der Musiker, und wenn sich jemand wegdreht, kann der Klang verzerrt wirken. Von vorne und unten ist das Erlebnis deutlich besser.
Wer mehr über Architektur, Akustik und Planung erfahren möchte, kann an einer Führung teilnehmen. Es gibt verschiedene Varianten, darunter eine ohne Treppen, bei der Aufzüge genutzt werden. Diese Führung ist mit 15 Teilnehmern kleiner als die normale mit 30 Personen und führt trotzdem zu allen wichtigen Stellen wie dem kleinen und großen Saal, den Foyerbereichen und Künstlergarderoben. Das Konzerthaus beginnt auf der Plaza und reicht bis zum 16. Stockwerk, daher sind ohne Aufzug viele Treppenstufen zu überwinden. Führungen solltest du rechtzeitig online buchen, bis zu acht Wochen im Voraus ist das möglich.
Das Parkhaus ist etwas eng und kostet sechs Euro pro angefangene Stunde. Im gesamten Gebäude und in den Außenbereichen gilt Rauchverbot. Es gibt Wickeltische und rollstuhlgerechte Einrichtungen. Bezahlt werden kann mit Karte oder mobil per NFC.
