Die bis zu 40 Meter hohen Sandsteinfelsen ragen aus dem Wald des Naturschutzgebiets hervor und lassen sich über steile Steintreppen erklimmen. Zwei Aufstiegsmöglichkeiten führen dich nach oben, wobei eine Brücke zwei Felsen miteinander verbindet und die andere zu einem Aussichtspunkt führt. Der Blick von oben reicht weit über das Lipperland und die umliegenden Wälder. Die Besteigung kostet 5 Euro für Erwachsene, der Zugang zum Gelände selbst ist frei.
Die Felsformation entstand durch aufgefaltetes Gestein und beherbergt jahrhundertealte Höhlenanlagen, die von Menschen geschaffen wurden. Diese Kombination aus geologischer Besonderheit und mittelalterlicher Kultstätte macht den Ort zu einem besonderen Naturdenkmal. Der Weg vom Parkplatz zu den Steinen ist etwa 300 bis 400 Meter lang, eben und auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen gut befahrbar. Rund um die Felsen gibt es mehrere Sitzmöglichkeiten, von denen aus du die Formation auch ohne Aufstieg betrachten kannst.
Die Treppen innerhalb der Felsen sind unterschiedlich hoch und können bei Nässe rutschig werden. Festes Schuhwerk ist daher notwendig, besonders nach Regenfällen. Menschen mit Knieproblemen sollten den Aufstieg eher meiden. Hunde dürfen nicht mit auf die Felsen genommen werden.
Am Wochenende ist das Gelände stark besucht, früh morgens ist deutlich weniger los. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein See, und das Gebiet ist durch ein weitläufiges, gut ausgeschildertes Wegenetz erschlossen. Du kannst kurze Runden um den See drehen oder längere Wanderungen auf Qualitätswegen wie dem Hermannsweg unternehmen. Die Wege führen durch dichte Wälder und über Höhenzüge mit guten Aussichten. Vor Ort gibt es ein Informationszentrum, einen Kiosk und ein Restaurant.
Der Parkplatz kostet 4 Euro Tagesgebühr. Ein Kombiticket mit dem Hermannsdenkmal, das etwa 11 Kilometer entfernt liegt, ist erhältlich.
