Die Festungsbahn bringt dich in knapp 30 Sekunden auf den Berg. Wer lieber läuft, kann den Aufstieg zu Fuß wagen – der Weg ist steil, aber machbar. Oben angekommen erwartet dich ein 360-Grad-Panorama über die Salzburger Altstadt, die Salzach und die Alpen im Hintergrund. Bei klarem Wetter reicht die Sicht weit ins Alpenland.
Die Festungsanlage stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist in sehr gutem Zustand. Du durchquerst weitläufige Innenhöfe mit weißen Fassaden, entdeckst eine farbenfrohe Sonnenuhr im Burghof und siehst eine pyramidenförmig aufgeschichtete Ansammlung historischer Kanonenkugeln vor den alten Mauern. Die Anlage ist groß und verwinkelt, mit Bastionen, Türmen und kleinen Nischen. Für den Rundgang solltest du rund eineinhalb bis zwei Stunden einplanen.
Mehrere Museen gehören zum Ticket, darunter ein Marionettenmuseum. Die Ausstellungen zeigen Gegenstände aus verschiedenen Jahrhunderten und vermitteln einen Eindruck vom damaligen Leben. Ein Audioguide liefert zusätzliche Informationen. Die Fürstenzimmer im Inneren sind prächtig ausgestattet. Der Aussichtsturm bietet nochmals einen besonderen Blick.
Oben gibt es ein Café und Raststätten, die Preise für Gastronomie und Souvenirs liegen hoch. Einige Besucher empfehlen, eigenes Trinken und kleine Snacks mitzubringen. Auch die Souvenirs kaufst du besser in der Altstadt. Am Wochenende und ab Mittag wird es deutlich voller, sodass ruhige Fotos kaum noch möglich sind. Ein Besuch direkt zur Öffnung um 10 Uhr ist sinnvoll.
Die Festung ist kinderfreundlich und verfügt über rollstuhlgerechte Eingänge und Sitzgelegenheiten. Abends werden auch Dinner und Konzerte angeboten. Wer vor allem die Aussicht auf die Festung selbst genießen möchte, findet auf dem Kapuzinerberg am anderen Flussufer ein ruhiges Panorama mit weniger Touristen.
