Mit 1215 Metern ist der Fichtelberg der höchste Berg Sachsens und zieht ganzjährig Besucher an. Der Gipfel ist entweder zu Fuß über verschiedene Wanderwege oder mit einer Seilbahn erreichbar, die als erste ihrer Art in Deutschland gebaut wurde. Oben angekommen markiert ein hölzernes Gipfelkreuz den höchsten Punkt. Das Fichtelberghaus direkt daneben bietet Gastronomie, für die eine Reservierung ratsam ist, vor allem an belebten Tagen.
Vom Gipfel aus hat man einen weiten Blick über das Erzgebirge und bis zum Klínovec auf tschechischer Seite, dem Zwillingsberg des Fichtelbergs. Die Sicht kann allerdings je nach Wetterlage eingeschränkt sein, besonders im Winter bei Schneefall. Die Wanderwege rund um den Berg sind gut ausgeschildert, und für Familien gibt es den Entdecker-Pfad, der speziell für Kinder gestaltet ist. Im Sommer bietet der Fichtelberg neben Wanderungen auch eine Flyline, eine Seilrutsche, die für schnellere Abfahrten sorgt.
Im Winter kommen Skifahrer und Langläufer hierher. Es gibt gespurte Loipen und Skipisten, die das Gebiet zum größten Wintersportzentrum der Region machen. Auch Rodeln ist möglich. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, mit mehreren Parkmöglichkeiten an verschiedenen Zugängen. Die Parkgebühren liegen bei etwa 5 Euro für zwei Stunden, was von manchen Besuchern als hoch empfunden wird, vor allem für kürzere Aufenthalte wie einen Sonnenuntergang.
Toiletten sind vorhanden, allerdings kostenpflichtig. Das Fichtelberghaus wurde nach 1990 neu errichtet und verbindet moderne Ausstattung mit regionalem Baustil. Wer mehrere Abstiegsvarianten nutzen möchte, findet verschiedene Routen, die unterschiedlich lang und steil sind. Der Berg ist sowohl im Sommer als auch im Winter gut besucht, weshalb es sich lohnt, frühzeitig anzureisen oder im Fichtelberghaus vorab einen Tisch zu reservieren.



