Fürst Hermann von Pückler-Muskau hat im 19. Jahrhundert rund um sein Schloss Branitz einen außergewöhnlichen Landschaftspark anlegen lassen. Das Besondere sind die beiden Pyramiden: Die Seepyramide liegt auf einer Insel im Tumulus-See und dient als Grabstätte des Fürsten und seiner Gattin. Eine zweite Pyramide steht an Land. Beide sind markante Bauwerke im englischen Gartenstil.
Der weitläufige Park verbindet alte Baumbestände mit einem durchdachten System aus Wasserläufen, Teichen und Seen. Die Wege sind gut ausgebaut und führen durch wechselnde Landschaftsbilder. An verschiedenen Stellen erklären Tafeln die Gestaltungsprinzipien und Geschichte der Anlage.
Im Schloss selbst zeigt das Museum eine aufwendig gestaltete Ausstellung über Fürst Pückler, sein Leben und Wirken als Landschaftsarchitekt. Der Eintritt ins Museum kostet 9 Euro für Erwachsene. Hunde sind im Park an der Leine erlaubt, im Schlossmuseum nicht zugelassen. Vor Ort gibt es Gastronomie mit Café und kleineren Speisen.
