Der Grödener Heideberg-Turm steht auf dem höchsten Punkt Brandenburgs und bietet von seinen neun Etagen einen weiten Blick über die bewaldete Umgebung. 162 Stufen führen nach oben, auf jeder Etage gibt es eine Bank zum Verschnaufen. Oben angekommen reicht die Sicht bei gutem Wetter weit über Wälder und Felder. Auch bei Regen oder leichtem Nebel lohnt sich der Aufstieg, dann dominieren Wald und die dichte Natur das Bild.
Der Aufstieg zum Turm ist von mehreren Seiten möglich. Vom Sportplatz aus führt ein gut begehbarer Weg durch den Wald, der auch bei leichtem Nieselregen problemlos zu bewältigen ist. Viele Besucher wandern hoch, manche fahren mit dem Auto bis zum Parkplatz nahe dem Turm – das ist grundsätzlich erlaubt, wird aber von einigen als Abkürzung betrachtet, die den Naturgenuss unterwegs auslässt. Die Zufahrtsstraße ist ausgeschildert, von Großenhain kommend Richtung Strauch gibt es einen grünen Wegweiser. Mountainbike-Strecken durchziehen ebenfalls das Gebiet.
Direkt am Turm stehen Tische und Bänke für ein Picknick bereit. Platz ist ausreichend vorhanden, wer etwas mitbringen möchte, findet hier einen ruhigen Rastplatz im Grünen. Die Umgebung lädt zu ausgedehnten Spaziergängen oder Wanderungen ein. Im Winter kann man mit etwas Glück rodeln oder Ski laufen, je nach Schneelage. Der Turm liegt mitten im Wald, wer aufmerksam durch die Bäume geht, sieht gelegentlich Rehe.
Zum Zeitpunkt einiger Besuche war der Turm wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch zu prüfen, ob die Plattform geöffnet ist. An Wochenenden kann es voller werden, unter der Woche oder bei schlechterem Wetter ist man oft allein. Besonders im Frühjahr und bei Sonnenuntergängen im Sommer lohnt sich der Besuch. Der Eintritt ist kostenfrei.

