Der Große Arber liegt mit 1.456 Metern als höchster Berg im Bayerischen Wald. Vom Gipfel reicht die Sicht bei klarem Wetter bis zu den Alpen. Mehrere Wanderrouten führen nach oben, darunter auch ruhigere Wege über das Mittagsplatzl mit Aussicht auf den Großen Arbersee oder über die Rißloch-Wasserfälle. Die klassischen Aufstiegsrouten sind häufig stark frequentiert. Wer nicht wandern möchte, kann mit der Gondelbahn hochfahren. Eine Berg- und Talfahrt kostet für eine vierköpfige Familie etwa 70 Euro.
Vom oberen Ende der Gondel bis zum Gipfelkreuz bleibt noch ein steiler Anstieg übrig, der durchaus anstrengend sein kann. Einige Wegabschnitte verlaufen über Schotterwege, die bei Nässe oder Steigung rutschig sind. Oben am Gipfel gibt es ein Trauzimmer, das auch für Trauungen genutzt wird. Die Gastwirtschaft an der Bergstation ist über einen Lift erreichbar, sodass sie barrierefrei zugänglich ist. Das gilt auch für Rollstühle und Kinderwagen, die mit der Gondel transportiert werden können. Für Kinder gibt es einen Spielplatz.
Gerade am Wochenende und zu guten Wetterbedingungen ist der Arber stark besucht. Einige Besucher halten sich nicht an die Weggebote oder führen Hunde unangelint. Die einfache Erreichbarkeit und der Bekanntheitsgrad des Bergs sorgen für entsprechend viele Gäste. Wer es ruhiger mag, sollte auf weniger bekannte Routen ausweichen oder unter der Woche kommen.
Die Wanderwege sind insgesamt gut begehbar und für Anfänger geeignet. Route 4 wird oft empfohlen, allerdings führt der Anfang über Bereiche, die durch Autoverkehr in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zu einigen Jahreszeiten liegt noch Schnee auf den oberen Abschnitten. Die Straßen rund um den Arber sind bei Motorradfahrern wegen ihrer Kurven beliebt.

