Das Hönnetal zwischen Hemer und Balve ist eine schmale Schlucht mit steilen Felswänden, durch die sich die Hönne schlängelt. Die Wege führen dich teils direkt am Wasser entlang, teils auf Naturpfaden durch das Landschaftsschutzgebiet. Ein schmaler Pfad startet ab Bahnhof Klusenstein und verläuft entlang des Flusses bis zu den Sieben Jungfrauen, wo er in einen breiteren Wanderweg übergeht. Dieser Abschnitt ist stellenweise sehr schmal und etwas abenteuerlich, aber gut begehbar, auch mit Hund.
Auf der Strecke passierst du die Burgruine Klusenstein, unter der sich die Große Burghöhle befindet. Um diese zu erreichen, musst du die Bahngleise überqueren – hier herrscht aktiver Zugbetrieb, also Vorsicht. Von den Sieben Jungfrauen aus kannst du entweder zur Feldhofhöhle hinaufsteigen oder geradeaus Richtung Reckenhöhle weitergehen. Die Feldhofhöhle ist frei zugänglich und hat trotzdem ihren ursprünglichen Charakter bewahrt, weder vermüllt noch besprüht.
Das Tal ist an der Bundesstraße 515 gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Bahnhof Balve-Binolen an der Strecke Fröndenberg–Neuenrade erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es am Bahnhof Binolen oder auf dem kleinen Wanderparkplatz neben Haus Recke, einer Gaststätte, die gut besucht ist. Hier solltest du unbedingt einen Tisch reservieren, falls du einkehren möchtest. Für längere Touren nimmst du am besten Proviant mit.
Durch das Hönnetal verläuft auch ein Abschnitt der 246 Kilometer langen Sauerland-Waldroute, die von Iserlohn nach Marsberg führt. Vor allem in den frühen Morgenstunden ist das Tal ruhig und du kannst die Natur in Ruhe genießen. Kurze Spaziergänge sind ebenso möglich wie längere Wanderungen durch die weitläufige Umgebung.



