Der Hohenwarte-Stausee gehört zum sogenannten Thüringer Meer, einem System von fünf Stauanlagen entlang der Saale. Der See bietet im Sommer die Möglichkeit zum Baden, Stand-up-Paddling, Segeln und Angeln. Direkt an der Staumauer gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz, von dem aus mehrere Wanderungen beginnen. Gegenüber befinden sich ein Schiffsanleger und ein Imbiss.
Rund um den Stausee führt ein Rundwanderweg von über 70 Kilometern Länge, der auch in Tagesetappen begehbar ist. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 75 Kilometer. Früh morgens und nachmittags verkehren passende Busverbindungen, mit denen du zum Ausgangspunkt zurückkehren kannst. Die Wanderwege haben unterschiedliche Profile, einige verlaufen stetig bergauf und bergab. Wer aus dem Flachland kommt, sollte die Anstiege nicht unterschätzen. Unterwegs gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten, deshalb ist es wichtig, Verpflegung und ausreichend Getränke mitzunehmen.
Der Stausee ist auch Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegende Gegend, es gibt rundherum weitere Sehenswürdigkeiten. Neben Wanderern nutzen auch Camper die Anlage. Gastronomische Möglichkeiten sind vorhanden, wenn auch nicht entlang aller Wanderstrecken. Wer zu Fuß rund um den Stausee oder in Richtung Zoptebucht laufen möchte, sollte beachten, dass nicht überall ein schmaler Wanderweg neben der Straße existiert, sodass auf einigen Abschnitten die Straße mitgenutzt werden muss.
Die Gegend ist landschaftlich reizvoll und lohnt besonders im Sommer, wenn die meisten Aktivitäten auf dem Wasser möglich sind. Aber auch außerhalb der Badesaison ist der Stausee bei Sonnenschein gut für Wanderungen oder Spaziergänge geeignet. Der Ort eignet sich für Familien und bietet genügend Freiraum für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt.



