Das Schloss steht auf einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert und wurde im Stil der Renaissance errichtet. Noch heute ist es im Besitz der Hohenzollern. Die Besichtigung ist nur mit Führung oder per Audioguide möglich, wobei der Audioguide den Vorteil bietet, dass du dein eigenes Tempo wählst und Inhalte nach Interesse überspringen oder wiederholen kannst. Die selbstständige Besichtigung dauert etwa eineinhalb Stunden.
Die Innenräume zeigen die Geschichte der fürstlichen Familie über mehrere Jahrhunderte. Neben prachtvoll ausgestatteten Sälen siehst du eine umfangreiche Waffensammlung, historische Kutschen und Jagdschlitten sowie Gemälde der Fürsten aus dem 18. Jahrhundert bis heute. In einem separaten Bereich sind Ausstellungsstücke zu früheren Lebensweisen untergebracht, darunter historische Küchengeräte – etwa Waffeleisen, die direkt ins Kochfeld eingelassen sind, und schwere gusseiserne Töpfe. In den Räumen darfst du mit dem Handy ohne Blitz fotografieren.
Vom Parkplatz führt ein kurzer, aber deutlich ansteigender Weg zum Schlosseingang. Besucher zählten auf dem Rundgang etwa 216 Stufen. Für gehbehinderte Personen ist der Zugang ohne fremde Hilfe daher schwierig. Am Schlosseingang befinden sich ein kleiner Souvenirladen und die Kasse. Führungen finden in der Regel stündlich statt und sind spontan ohne Voranmeldung buchbar, solange Plätze verfügbar sind. Bei besonderen Anlässen wie dem Adventsmarkt sind Führungen schnell ausverkauft, hier lohnt sich eine rechtzeitige Buchung über die Homepage.
Neben den regulären Besichtigungen bietet das Schloss Veranstaltungen wie Konzerte an. Kinder erhalten Ermäßigungen, außerdem gibt es einen Familienrabatt. Hunde sind im Schloss nicht gestattet. Parkplätze sind gegen Gebühr im Parkhaus, an der Straße oder alternativ kostenlos weiter entfernt verfügbar.



