Das Josephskreuz ist ein kreuzförmiger Aussichtsturm aus Stahl, der 1896 errichtet wurde und über die bewaldeten Hügel des Harzes ragt. Die Konstruktion besteht aus einem Doppelkreuz, das von unten sichtbar wird, sobald man sich aus dem Wald dem Gipfel nähert. Der Turm kann über eine Treppe bestiegen werden, der Eintritt kostet 4 Euro und dient dem Erhalt der Konstruktion.
Von der Aussichtsplattform oben bietet sich eine 360-Grad-Rundumsicht über die Umgebung. Auf der Brüstung sind Ortsnamen, Bergnamen, Entfernungen und Peilrichtungen eingraviert, damit man sich orientieren kann. Schon ohne den Turm zu besteigen hat man vom Gelände aus eine gute Aussicht auf die umliegenden Bereiche.
Vom kostenlosen Parkplatz am Fuß des Berges führen drei Wege zum Turm. Die beiden kürzeren Pfade sind sehr steil und anstrengend. Der etwas längere Weg, etwa 400 Meter mehr, verläuft geradeaus am Fahrverbot vorbei und ist deutlich angenehmer zu laufen. Er dauert rund zehn Minuten länger. Der Forstweg ist auch mit Kinderwagen befahrbar. Die Beschilderung auf den Zuwegen kann zugewachsen und schwer zu erkennen sein.
Vor Ort gibt es ein Restaurant und einen Imbissstand, auch mit Glühwein. Sitzmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Für Kinder steht ein Spielplatz zur Verfügung. Das Gelände selbst ist frei zugänglich, nur für den Aufstieg im Turm wird Eintritt verlangt. Bei schlechtem Wetter sind weniger Besucher unterwegs, was den Aufenthalt ruhiger macht. Wer mit dem Auto anreist, kann auch direkt bis nach oben fahren.

