Der Jungfernsprung ist ein 70 Meter hoher Sandsteinfelsen am Stadtrand von Dahn im Pfälzerwald. Von der Felsspitze aus siehst du die Stadt, die umliegenden Felsformationen und bei klarer Sicht bis zu den Vogesen. Auf dem Gipfel steht ein Kreuz, das abends beleuchtet wird. Der gesamte Kamm des Felsens lässt sich begehen, sodass du verschiedene Perspektiven nutzen kannst.
Es gibt mehrere Zugänge. Der kürzeste Weg führt von der Straße aus in etwa zehn Minuten über Stufen auf den Felsen. Ein anderer Aufstieg dauert rund 20 Minuten und verläuft steiler. Der sogenannte Rentnerweg führt über eine lange Treppe nach oben. Alle Wege erfordern Trittsicherheit, da die Felsen zum Teil glatt und uneben sind. Festes Schuhwerk ist nötig. Bei Nässe oder Regen wird der Untergrund rutschig, mehrere Besucher raten dann vom Aufstieg ab.
Oben auf dem Felsen kannst du über die breite Kuppe laufen und verschiedene Aussichtspunkte ansteuern. Der Rundblick reicht über die gesamte Umgebung, und es gibt genug Platz, um ein Picknick auszupacken. Der Ort ist auch bei Radwanderern beliebt, die ihn als Zwischenstopp in die Tour einbauen. Viele Wanderwege führen rund um den Felsen, sodass du den Besuch mit einer größeren Wanderung durch die Region verbinden kannst.
Der Jungfernsprung ist das Wahrzeichen von Dahn und entsprechend bekannt. Je nach Jahreszeit eignet sich der Felsen auch zum Beobachten des Sonnenuntergangs. Da der Aufstieg vergleichsweise kurz ist, lohnt sich der Abstecher auch, wenn du nur wenig Zeit hast. Wer schon auf anderen Felsen in der Gegend war, findet die Aussicht unter Umständen weniger spektakulär, doch der schnelle Zugang macht den Jungfernsprung zu einem praktischen Ziel für einen kurzen Ausflug.



