Von der Aussichtsplattform blickst du direkt auf den Großglockner und den Pasterze-Gletscher. Österreichs höchster Berg liegt mit seiner Schneehaube vor dir, dahinter türmen sich schroffe Felsen und das Hochgebirge. Der Gletscher zieht sich vom Gipfel ins Tal, das Eis ist in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Bei ruhigem Wetter spiegelt sich der Berg im Gletschersee.
Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe liegt am Ende der Großglockner Hochalpenstraße und ist Wendepunkt für die meisten Besucher. Parkplätze gibt es kostenfrei, das Parkhaus und die Parkflächen sind rollstuhlgerecht. Vom Parkplatz führen mehrere angelegte Wege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Einer der Wege verläuft oberhalb des Parkhauses, dort kannst du Murmeltiere in freier Wildbahn beobachten. Die Tiere sind an Menschen gewöhnt und kommen relativ nah heran, wenn du dich ruhig verhältst. Nicht hektisch werden, sie nähern sich von selbst.
Das Besucherzentrum bietet Informationen zur Geschichte des Großglockners und zum Gletscher. Ein Infostollen führt ins Berginnere, dort wird die Entstehung und der Rückgang der Pasterze erklärt. Die Swarovski-Aussichtskuppel kann wegen Sanierungsarbeiten zeitweise geschlossen sein, ein Aufzug als Alternative zum Fußweg ist nicht immer ausgeschildert. Neben dem Souvenirshop gibt es ein Restaurant, Toiletten sind vorhanden und sauber.
Mitte Juni kann noch viel Schnee liegen, Wanderungen in der Umgebung sind dann nicht immer machbar. Unter der Woche ist weniger los als am Wochenende, auch vormittags kannst du der größten Besucherzahl ausweichen. Gegen Mittag treffen oft mehrere Reisegruppen und Oldtimer-Touren gleichzeitig ein. Die Aussicht bleibt aber auch bei vielen Besuchern gut zugänglich.
Der Eintritt auf die Plattform und zu den Ausstellungen ist frei, nur die Maut für die Großglockner Hochalpenstraße fällt an. Mit diesem Ticket kannst du den ganzen Tag auf der Strecke bleiben und alle Aussichtspunkte nutzen.

