Von der Altstadt führt ein steiler, aber gut machbarer Fußweg hinauf zur Burganlage. Nach wenigen Minuten erreichst du das Tor und den großen Innenhof, der frei zugänglich ist. Hier kannst du dich umsehen, durch die Außenbereiche spazieren und die Gärten erkunden, ohne Eintritt zu zahlen. Wer die Innenräume, das Museum, das Brunnenhaus oder den Turm besichtigen möchte, braucht ein Ticket. Es gibt verschiedene Optionen: Du kannst ein Kombiticket lösen oder einzelne Bereiche separat buchen, je nachdem, wie viel Zeit und Interesse du mitbringst.
Das Museum in den historischen Gebäuden zeigt Ausstellungsstücke, Bilder und viele Informationen zur Geschichte der Burg. Man kann hier einige Zeit verbringen, wenn man sich einlässt. Im Brunnenhaus wird bei der Führung ein 50 Meter tiefer Brunnen vorgestellt, Kerzen werden hinabgelassen, was anschaulich die Tiefe zeigt. Die Führung dauert etwa zehn Minuten. Wer den Turm besteigt, wird mit einer Aussicht über ganz Nürnberg belohnt. An manchen Tagen kann der oberste Teil gesperrt sein, etwa wenn dort Falken brüten.
Die Anlage ist insgesamt gepflegt und sauber. Zwischen den alten Mauern, Türmen und kleineren Ecken gibt es Sitzmöglichkeiten, an denen du Pausen einlegen kannst. Trotz vieler Besucher wirkt es oft überraschend ruhig. An einigen Stellen wird aktuell renoviert, was den Besuch aber kaum stört. Ein Café in der Anlage bietet Getränke und Speisen an, falls du dort länger bleiben möchtest.
Kinder zahlen in vielen Bereichen keinen Eintritt, es gibt Familienrabatte und Ermäßigungen. Für Erwachsene liegt der Preis bei 10 Euro für das Kombiticket, einzelne Bereiche sind günstiger. Außerhalb der kostenpflichtigen Bereiche stehen nur wenige Informationen zur Geschichte bereit. Wer mehr erfahren möchte, sollte das Museum besuchen oder eine Führung buchen. Die Burg ist zu Fuß von der Innenstadt schnell erreicht, bequeme Schuhe helfen beim Aufstieg.
