Auf einem ehemaligen Fabrikgelände finden sich sechs Bühnen, die ein breites Programm aus Theater, Konzerten und Performances bieten. Die alten Backsteinhallen mit ihrem Industrie-Charakter bilden den Rahmen für experimentelle Aufführungen, die oft abseits konventioneller Formate stattfinden. Das Publikum ist kreativ und offen, die Atmosphäre ist entspannt und wenig förmlich. Man steht häufig, trinkt etwas und lässt sich auf das ein, was auf der Bühne passiert.
Die technische Ausstattung mit Licht und Ton ist professionell, die Veranstaltungen sind gut organisiert. Trotzdem wird es in den Pausen eng: Die Zahl der Toiletten reicht für die Besuchermenge nicht aus, vor allem bei den Frauen bilden sich lange Schlangen. Auch die Sitzreihen sind teilweise eng und für größere Menschen unbequem. Bei manchen Aufführungen werden Zuspätkommende noch während der Vorstellung eingelassen, was stören kann.
Das kulinarische Angebot beschränkt sich auf ein Bistro oder Restaurant, kleine Snacks wie Brezeln fehlen oft. Die Getränkepreise sind moderat. Vor dem Gebäude liegt ein Innenhof, der bei gutem Wetter zum Verweilen einlädt. Die Lage ist gut erreichbar, Parkplätze für Rollstuhlfahrer sind vorhanden.
Das Programm ist wechselnd und oft ungewöhnlich. Es gibt Festivals wie das jährliche Krimifestival, regelmäßige Events wie das Choke Hole und viele weitere Formate, die sich schwer einordnen lassen. Wer auf experimentelle Kunst und eine lockere Stimmung steht, findet hier eine der kreativsten Adressen der Stadt. Familien mit Kindern sind willkommen, das Haus ist barrierefrei ausgestattet und bietet induktive Höranlagen. Bezahlt werden kann mit Karte oder mobil per NFC.



