Der Königstuhl liegt oberhalb von Heidelberg und ist wegen des Blicks über die Stadt und die Rhein-Neckar-Ebene ein beliebter Aussichtspunkt. Man kann ihn mit der Standseilbahn erreichen, mit dem Auto bis oben fahren oder zu Fuß aufsteigen. Wer die Himmelsleiter nimmt, geht rund 1,5 Kilometer Treppen nach oben – anstrengend, aber viele Besucher nutzen diese Route und picknicken anschließend auf einer der Bänke.
Oben angekommen, stehen mehrere Tische mit Bänken bereit. Viele bringen ihre eigenen Speisen und Getränke mit und verweilen dort. Es gibt auch ein Berghotel mit Restaurant, falls man einkehren möchte, sowie einen Kiosk. Toiletten befinden sich an der Bergbahn und im Restaurant, beide kostenfrei zugänglich.
Die Standseilbahn fährt vom Heidelberger Schloss weiter zum Königstuhl. Eine einfache Fahrt vom Schloss bis zur Bergstation kostet etwa 6 Euro zusätzlich zur Fahrt von der Talstation zum Schloss. Wer direkt von unten bis zum Königstuhl durchfährt, zahlt insgesamt mehr. Für die Bergbahn solltest du Wartezeit einplanen, besonders an Wochenenden. Wer mit dem Auto kommt, findet oben ausreichend Parkplätze.
Der Wald rund um den Königstuhl ist dicht bewaldet, vor allem mit Laubbäumen, und lädt zum Spazieren ein. Viele Besucher kommen zum Sonnenuntergang, die Stimmung ist dann ruhig und entspannt. Die Barrierefreiheit ist eingeschränkt: Zwar kann man mit der Bahn hochfahren, doch das Gelände oben erfordert etwas Trittsicherheit.
Die Aussicht reicht weit über Heidelberg hinaus in die Ebene. Wer Fotomotive sucht, findet hier gute Bedingungen. An klaren Tagen ist die Sicht besonders weit. Der Königstuhl ist mit dem Bus ebenfalls erreichbar, was eine weitere Alternative zum Aufstieg darstellt.



