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Kurfürstliches Schloss Koblenz

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Das Kurfürstliche Schloss ist ein bedeutendes Beispiel des französischen Frühklassizismus. Heute Bundesbehörde, außen und Garten frei zugänglich.

Das Kurfürstliche Schloss wurde zwischen 1777 und 1793 für den letzten Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen erbaut. Es gehört zu den letzten Residenzschlössern, die unmittelbar vor der Französischen Revolution in Deutschland entstanden, und gilt als einer der bedeutendsten Bauten des französischen Frühklassizismus in Südwestdeutschland. Der ursprüngliche Architekt Pierre Michel d'Ixnard wurde nach Kritik der Pariser Architektenakademie entlassen, Antoine-François Peyre der Jüngere setzte die Planung mit einem einfacheren Konzept fort.

Das Schloss diente später als Residenz des preußischen Thronfolgers und späteren Kaisers Wilhelm I. 1944 wurde es bei Luftangriffen bis auf die Außenmauern zerstört und in den 1950er-Jahren äußerlich nach alten Plänen wiederaufgebaut. Die Innenräume erhielten eine moderne Gestaltung, nur im Mittelbau wurden das Treppenhaus, der Gardesaal und der Gartensaal rekonstruiert.

Heute beherbergt das Schloss verschiedene Bundesbehörden und ist von innen nicht zu besichtigen. Die Repräsentationsräume im Mitteltrakt vermietet die Stadt für Veranstaltungen. Du kannst die imposante klassizistische Fassade, den gepflegten Schlossgarten mit Blick auf den Rhein und den großzügigen Vorplatz besuchen. Der Garten zur Rheinpromenade lädt zum Spazieren und Verweilen ein.

Details

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  • Familienfreundlich ja
  • Barrierefrei ja

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