Der Blick vom Leopoldsberg reicht über die Donau bis weit ins Wiener Stadtgebiet hinein. Von der Aussichtsterrasse aus siehst du Klosterneuburg, Kahlenbergdorf und bei klarer Sicht die Skyline der Donau City. An manchen Frühjahrs- und Herbsttagen kannst du von hier den Sonnenaufgang über der Donau beobachten. Die Terrasse ist oft besucht, aber deutlich ruhiger als am benachbarten Kahlenberg.
Auf dem Gipfel steht die Leopoldsburg, eine Kirche, die von außen zu sehen ist. Ein Rundweg führt in etwa zehn Minuten um das Gebäude herum und bietet dabei wechselnde Ausblicke auf Wien, die Donau und die umliegenden Weingärten. Laut Aushang ist der Innenhof der Burg ab Mai zugänglich. Das Gebäude selbst ist derzeit durch Bauzäune abgesichert, einige Fenster sind vernagelt. Gastronomie gibt es vor Ort nicht, aber in der Umgebung findest du Heurige.
Der bewaldete Hügel lässt sich gut erwandern. Ein häufig genutzter Zugang ist der Nasenweg, auf dem auch regelmäßige Besucher unterwegs sind. Parkmöglichkeiten sind vorhanden und kostenfrei. Der Leopoldsberg eignet sich für einen kurzen Ausflug, bei dem du in wenig Zeit einen weiten Überblick über die Region bekommst, ohne dass es besonders voll wird.
Wer länger in der Gegend bleiben möchte, kann die Wanderung mit einem Besuch in einem der nahen Weingärten oder einem der empfohlenen Heurigen verbinden. Das Personal vor Ort gibt auf Nachfrage Tipps zur Umgebung. Der Ort ist auch für Wiederbesuche geeignet, da sich je nach Jahreszeit und Tageszeit das Licht und die Fernsicht ändern.
