Der Lünersee liegt auf 1970 Metern Höhe und ist über eine Seilbahn oder einen steilen Aufstieg zu Fuß erreichbar. Die meisten Besucher nutzen die Gondelbahn, die innerhalb weniger Minuten zur Bergstation führt. Der Aufstieg zu Fuß besteht größtenteils aus Kies und ist steil, erfordert Trittsicherheit und kostet ungeübte Wanderer einiges an Kraft und Ausdauer. Wer diese Variante wählt, sollte früh starten, um oben genug Zeit zu haben.
Am See selbst führt ein Rundweg ums Wasser, der zwischen zwei und drei Stunden dauert. Der Weg ist weitgehend für die meisten Wanderer machbar, allerdings gibt es Unterschiede je nach Richtung. Wer über die Staumauer startet, muss einen steilen Anstieg bewältigen, der etwas Kraft verlangt. In der Gegenrichtung fällt die Runde leichter. Entlang des Weges stehen immer wieder Bänke, die sich zum Ausruhen oder für den Blick auf den See und die umliegenden Gipfel anbieten. Bei niedrigem Wasserstand kann der See allerdings weniger eindrucksvoll wirken, darauf wird auf der Homepage hingewiesen.
Die Anfahrt zum Parkplatz der Bergbahn wird in den Rezensionen als stressig beschrieben, besonders mit dem eigenen Auto. Parken kostet vier Euro pro Tag. Eine entspanntere Alternative ist die Anreise mit dem örtlichen Bus. An der Bergstation gibt es saubere Toiletten. Hunde dürfen kostenlos in der Gondel mitfahren, allerdings solltest du auf der Wanderung aufpassen, da am Ende des Rundwegs oft Kühe unterwegs sind. Der See eignet sich auch zum Angeln und bei ruhigem Wetter spiegeln sich Himmel und Berge im Wasser. Je nach Jahreszeit können auf dem Rundweg noch Schneefelder liegen, die aber in der Regel gut passierbar sind. Höhere Wege bleiben länger gesperrt.



