Der Markkleeberger See entstand durch die Flutung eines ehemaligen Braunkohletagebaus und ist seit 2006 als Badegewässer freigegeben. Die Wasserfläche erstreckt sich über 252 Hektar und gehört zur Leipziger Seenplatte. Ein gepflasterter Rundweg führt direkt am Ufer entlang und eignet sich zum Wandern und Radfahren. Entlang der Strecke gibt es mehrere Imbisse mit öffentlichen Toiletten sowie verschiedene Strand- und Badestellen.
Der größte Strandabschnitt liegt an der Uferpromenade. Hier finden sich auch mehrere Gastronomien, darunter ein Restaurant mit Frühstücksangebot und Blick auf den Sonnenuntergang. Wer Wassersport mag, kann den See mit dem SUP oder anderen Booten befahren. Zwei Anlegestellen ermöglichen den Zugang vom Wasser aus. In der Nähe des Sees liegt außerdem ein Kanupark, der sich für einen Besuch lohnt.
Die Umgebung bietet naturnahe Flächen, die trotz der künstlichen Entstehung des Sees als natürlich gestaltet gelten. Kleine Wanderungen starten direkt vom See aus und führen durch die angrenzenden Bereiche. Der See wird über die Kleine Pleiße entwässert, die ihn mit der Pleiße verbindet. Der Wasserspiegel liegt bei 113 Metern über Normalnull, der Speicherraum umfasst etwa 61 Millionen Kubikmeter Wasser.
Für einen Wochenendausflug ist der Markkleeberger See gut geeignet. Die Infrastruktur ist vorhanden, ohne dass es überlaufen wirkt. Die Kombination aus Badestellen, befestigten Wegen und mehreren Einkehrmöglichkeiten macht den See zu einem funktionalen Naherholungsgebiet. Wer einen Tagesausflug plant, findet hier sowohl Bewegung als auch Erholung am Wasser.



