Auf einem ehemaligen Müllberg steht eine Kreisformation aus Spundwandmetall, die an Stonehenge erinnert. Die Aussichtsplattform bietet bei gutem Wetter eine Rundumsicht, die über 20 Kilometer weit reicht. Du siehst das Weserstadion, die Waterfront, das Stahlwerk und auf der anderen Seite Landschaft. Der Ort ist gleichzeitig Bremens höchste Erhebung, was manchem Besucher eine kleine Anekdote wert ist. Eine Sichtachse wird durch Windkraftanlagen verdeckt.
Das Umfeld ist als Wildblumenwiese angelegt, die Insekten Lebensraum bietet. Sitzmöglichkeiten gibt es vor Ort. Der Zutritt ist jederzeit frei und kostenlos, ebenso der Parkplatz am Fuß des Hügels. Toiletten, Unterstellmöglichkeiten oder Gastronomie sind nicht vorhanden. Trotz der direkten Nähe zur Autobahn ist es oben ruhig. Bei ungünstigem Wind kann es jedoch nach Müll riechen, auch wenn das nicht die Regel ist.
Der Weg hinauf führt entweder über eine längere Strecke oder steiler über ein paar Stufen. Obwohl ein rollstuhlgerechter Zugang ausgewiesen ist, bewerten Rollstuhlfahrer den Aufstieg als sehr steil und selbst mit Begleitung als Herausforderung. Die Zufahrtsstraße ist eng und wird auch von Radfahrern genutzt, was zu Fuß oder mit dem Fahrrad wenig komfortabel ist. Mit dem Auto ist die Anreise unkompliziert, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ort nicht erreichbar.
Der Sonnenuntergang mit Blick auf die Bremer Skyline wird oft empfohlen. Die Anlage ist sauber gehalten, allerdings gibt es keine Mülleimer. Familien mit Kindern kommen hierher, auch wenn es außer der Aussicht und der Wildblumenwiese keine spezielle Infrastruktur gibt. Der Besuch dauert je nach Verweilwunsch zwischen einer halben und einer Stunde.



