Der Möhnesee zählt zu den größten Stauseen Deutschlands und bietet auf einer Wasserfläche von rund 10,4 Quadratkilometern zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Die Möhnetalsperre wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und staut die Möhne zu einem See, der sich über etwa zwölf Kilometer erstreckt. Die Staumauer selbst ist begehbar und erlaubt einen Blick über das Wasser sowie die umliegenden Wälder des Naturparks Arnsberger Wald.
Rund um den See verläuft ein ausgebautes Wegenetz für Radfahrer und Spaziergänger. Der Möhnesee-Radweg führt auf etwa 40 Kilometern einmal um das Gewässer und ist überwiegend asphaltiert. An mehreren Stellen gibt es Badestellen, darunter bewachte Strände in Delecke und am Südufer. Im Sommer herrscht dort vor allem an Wochenenden viel Betrieb. Neben dem Baden sind Segeln, Surfen und Stand-up-Paddling möglich. Motorboote sind nicht zugelassen, was das Wasser vergleichsweise ruhig hält.
Für Familien gibt es entlang des Ufers mehrere Spielplätze, kleinere Bootsverleihe und Gastronomie. Die Orte Körbecke, Delecke und Günne sind direkt am Wasser gelegen und bieten Parkplätze, die jedoch gerade in den Sommermonaten schnell belegt sind. Wer früh kommt, findet leichter einen Platz. In Günne liegt ein kleiner Hafen mit Yachtclub und Restaurants.
Ein längerer Aufenthalt lohnt sich vor allem für Radfahrer und Wassersportler. Viele Besucher verbinden die Tour um den See mit Wanderungen in den angrenzenden Wäldern oder einem Abstecher zur Hevehalbinsel, die etwa auf halber Strecke ins Wasser ragt. Der Rundweg ist für Kinderwagen und Rollstühle teilweise geeignet, an einigen Stellen gibt es jedoch Steigungen. Im Winter ist der See deutlich ruhiger, die meisten Einrichtungen haben dann nur eingeschränkt geöffnet.



