Der Müllberg Hummelsbüttel entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Schutt zerstörter Hamburger Häuser und ist heute ein Naturschutzgebiet im Norden der Stadt. Von der Erhebung aus hast du einen weiten Blick über Hamburg und kannst die Ausmaße der Stadt erfassen. Der Aufstieg erfolgt über einen steilen, unbefestigten Trampelpfad, der eine gewisse Fitness erfordert. Wer weniger trittsicher ist, sollte den Weg hinauf und vor allem hinunter vorsichtig angehen. Eine befestigte Zuwegung zur Bergspitze gibt es nicht.
Mit dem Fahrrad kannst du bis an den Berg heranfahren, den Gipfel selbst erreichst du aber nur zu Fuß. Oben angekommen bieten sich Blicke in alle Himmelsrichtungen. Das Gelände um den Müllberg herum lädt zum Spazierengehen ein, und es gibt einen großen See, an dem gebadet werden kann. Hunde und gelegentlich auch Pferde sind auf den Wegen anzutreffen.
Die Grünflächen rund um den Berg werden gern zum Grillen genutzt, was besonders an warmen Tagen viele Besucher anzieht. An sonnigen Wochenenden kann es entsprechend voll und laut werden, manche Besucher bringen Musikboxen mit. Wer Ruhe sucht, sollte eher unter der Woche oder außerhalb der Hauptzeiten kommen. In den Rezensionen wird mehrfach darauf hingewiesen, dass nicht alle ihren Müll wieder mitnehmen und Hundekot manchmal liegenbleibt. Achte also darauf, wo du dich hinsetzt.
Parkmöglichkeiten sind vorhanden, und eine kleine Runde um den Berg lässt sich gut mit dem Aufstieg verbinden. Das Gebiet ist kinderfreundlich, wobei der steile Pfad für kleinere Kinder anstrengend sein kann. Insgesamt ist der Müllberg Hummelsbüttel ein Ort mit besonderer Geschichte und praktischem Freizeitwert, allerdings mit den typischen Begleiterscheinungen eines gut besuchten Naherholungsgebiets.

