Das Museum der Illusionen bietet rund 50 Stationen, an denen du optische Täuschungen und perspektivische Effekte selbst ausprobieren kannst. Die Ausstellung ist kompakt und führt durch verschiedene Installationen, die das Gehirn mit ungewöhnlichen Perspektiven und visuellen Tricks herausfordern. Neben großen begehbaren Räumen gibt es kleinere Exponate, die zum Fotografieren einladen. Das Konzept funktioniert für Erwachsene ebenso wie für Kinder, die an den interaktiven Elementen selbst testen können, wie Wahrnehmung funktioniert.
Die meisten Besucher benötigen zwischen 30 Minuten und etwa anderthalb Stunden für den Rundgang, je nachdem, wie intensiv sie sich mit den einzelnen Stationen beschäftigen. Das Museum ist nicht besonders groß, daher ist es auch für einen spontanen Besuch oder als Programmpunkt zwischen anderen Aktivitäten geeignet. Kostenlose Schließfächer stehen zur Verfügung, um Jacken und Taschen zu verstauen. Die Mitarbeiter helfen auf Wunsch beim Fotografieren, falls du allein unterwegs bist.
An Wochenenden kann es sehr voll werden. Dann bilden sich an manchen Stationen Warteschlangen, und in den Gängen wird es eng. Einige Besucher empfinden den Andrang als störend, weil man sich gegenseitig im Weg steht. Wer mehr Ruhe bevorzugt, sollte eher unter der Woche oder zu Randzeiten kommen. Bei schlechtem Wetter ist das Museum eine praktische Alternative zu Aktivitäten im Freien.
Manche Besucher finden den Eintrittspreis im Verhältnis zur Größe und Dauer des Besuchs zu hoch, andere bewerten das Erlebnis als lohnenswert. Die Bewertungen reichen von kurzweiligem Spaß bis hin zu der Einschätzung, dass man nichts verpasst, wenn man nicht hingeht. Kinder zwischen vier und acht Jahren haben nach Erfahrungsberichten Spaß an den Installationen, auch wenn die Erwartungen an Größe und Interaktivität nicht immer erfüllt werden. Ein kleiner Souvenirshop befindet sich am Ein- und Ausgangsbereich. Der Zugang ist barrierefrei, ebenso die Toiletten.


