Der Nationalpark Sächsische Schweiz bietet ein weitläufiges Netz an Wanderwegen durch Felslandschaften, tiefe Schluchten und ausgedehnte Wälder. Zahlreiche markierte Routen führen zu Aussichtspunkten, die weite Blicke über die charakteristischen Sandsteinformationen ermöglichen. Der Malerweg verbindet viele dieser Stellen und verlangt dabei eine gewisse Grundkondition, da die Strecke häufig bergauf führt. Neben klassischen Wanderungen stehen auch Kletterbereiche zur Verfügung, die von Anfängern bis zu erfahrenen Kletterern genutzt werden. Entsprechende Kurse werden vor Ort angeboten.
Die Wege führen durch unterschiedliche Geländeformen. Neben breiten Waldpfaden gibt es enge Schluchten und steile Anstiege, die in der Regel mit guten Aussichten belohnen. Bekannte Punkte wie die Idagrotte sind mittlerweile auch über soziale Medien bekannt geworden. Die Kirnitzschtalbahn verkehrt im Kirnitzschtal und erleichtert den Zugang zu einigen Ausgangspunkten. Wasserfälle sind an verschiedenen Stellen im Gebiet zu finden.
Für Wanderungen mit Kindern gibt es kinderfreundliche Routen, und an manchen Stellen sind Spielplätze angelegt. Auch Hunde dürfen mitgeführt werden, was das Gebiet für viele Besucher attraktiv macht. Die Wege sind meist gut begehbar, allerdings sollte man gerade bei längeren Touren auf festes Schuhwerk und ausreichend Wasser achten. Im Winter, wenn Schnee liegt, zeigt sich die Landschaft noch einmal in einem anderen Licht und zieht ebenfalls Besucher an.
Die Parkmöglichkeiten sind gebührenpflichtig, sowohl auf ausgewiesenen Parkplätzen als auch an einigen Straßenabschnitten. Es gibt einen rollstuhlgerechten Parkplatz. Aufgrund der Beliebtheit des Nationalparks kann es an Wochenenden und in den Ferienzeiten zu höherem Besucheraufkommen kommen. Das Gebiet ist groß genug, dass sich die Wege aber meist gut verteilen. Wer Ruhe sucht, findet abseits der Hauptrouten oft weniger frequentierte Abschnitte. Die Region um Königstein und Kleinhennersdorf dient vielen als Ausgangsbasis für mehrtägige Aufenthalte.



