Die Residenz zu Salzburg zeigt barocke Prunkräume der ehemaligen Fürsterzbischöfe, ergänzt durch die Residenzgalerie mit Gemälden europäischer Meister wie Rembrandt, Rubens und Bruegel aus dem 17. Jahrhundert. Seit 2014 ist das Gebäude Teil des DomQuartier-Rundgangs, der über drei Ebenen durch mehrere Sammlungen führt und auch das Dommuseum mit Domschatz, die Dombogenterrasse sowie die Orgelempore einschließt.
Der Rundgang beginnt in den Repräsentationsräumen mit aufwendigen Deckenmalereien und barocker Ausstattung. Ein kostenloser Audioguide liefert Hintergrundinformationen zu den einzelnen Sälen. Die Residenzgalerie zeigt Werke von Boucher und Giordano neben niederländischen und flämischen Malern. In der Kunstsammlung findest du auch regionale Arbeiten zu Salzburg und Umgebung. Das Dommuseum präsentiert sakrale Objekte wie das Rupertuskreuz und eine Hostientaube aus Limoges. Von der Dombogenterrasse aus hast du einen direkten Blick auf den Domplatz und die umliegenden Gebäude.
Für den gesamten Rundgang solltest du mindestens zwei, eher drei bis vier Stunden einplanen, wenn du dir die Exponate genauer ansiehst. Gegen 15:30 oder 16:00 Uhr ist deutlich weniger Besucherandrang, da die Residenz um 17:00 Uhr schließt. Der Innenhof ist frei zugänglich und wird immer wieder für wechselnde Kunstinstallationen genutzt.
Die Residenz dient auch als Veranstaltungsort, etwa für den Weihnachtsmarkt oder die regelmäßig stattfindende Art & Antique-Messe im Carabinierisaal, die kostenlos besucht werden kann. Gelegentlich werden Sonderausstellungen gezeigt, darunter auch Tapisserien aus der Sammlung des Salzburger Doms. Der Eingang ist barrierefrei, ebenso die Toiletten. Gebührenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Nähe.
