Der Wasserfall stürzt in mehreren Stufen ins Tal und lässt sich über Aussichtsplattformen in unterschiedlichen Höhen betrachten. Der Weg zu den Riesachfällen führt durch das Untertal und über eine lange Hängebrücke, die besonders bei Kindern gut ankommt. Vom Parkplatz aus dauert die Wanderung zum Wasserfall rund eine Stunde, je nach Tempo und Fotopausen.
Zwei verschiedene Routen führen nach oben: Der Höllensteig verläuft steil über Metalltreppen direkt neben dem Wasser, während der Forstweg als deutlich flachere Alternative parallel nach oben zieht. Der Höllensteig ist in zwei Etappen angelegt und bietet nahen Zugang zum tosenden Wasser, erfordert aber Trittsicherheit. Die Stufen sind teilweise bis zu 40 Zentimeter hoch, was für kleine Kinder und Hunde anstrengend ist. Viele Besucher wählen den steilen Aufstieg und nehmen den geschotterten Forstweg für den Rückweg. Auf der Smartwatch kommen schnell über 10.000 Schritte und mehr als 70 Stockwerke zusammen.
Oben angekommen liegt der Riesachsee, der eine zusätzliche Etappe darstellt. Vom Wasserfall aus kann man weiter zur Gföller Alm wandern, auch hier wieder über die Forststraße. Für Hunde sind die vielen Metalltreppen auf dem Höllensteig nicht geeignet, es sei denn, du bist bereit, das Tier zu tragen. Der Forstweg ist dagegen auch mit Hund gut machbar.
Der Zugang ins Untertal ist mautpflichtig und kostet 13 Euro pro Fahrzeug. Am Parkplatz selbst ist das Abstellen kostenlos. Der Besuch der Wasserfälle selbst ist gratis. Die Wege sind bei schlechtem Wetter eine gute Option, da die Bäume Schutz bieten und der Wasserfall bei viel Wasser besonders spektakulär wirkt. Es gibt jedoch kaum Ruheplätze entlang des steilen Aufstiegs, das solltest du bei der Planung berücksichtigen. Kinderwagen können nur auf dem flachen Forstweg genutzt werden, der Höllensteig ist dafür nicht geeignet.



