Schloss Ambras zeigt eine der größten Sammlungen historischer Rüstungen in drei separaten Sälen, ergänzt durch die Kunst- und Wunderkammer und einen Rundgang durch die Schlossräume. Die Rüstkammer präsentiert kunstvoll gestaltete Harnische und Waffen aus vergangenen Jahrhunderten, während die Kunst- und Wunderkammer mit handwerklichen Objekten einen Einblick in die Sammlungspraxis der Renaissance gibt. Im weiteren Verlauf führt der Weg durch das gesamte Schloss, wobei der spanische Saal zu den Räumen gehört, die viele Besucher besonders hervorheben.
Die Ausstellung umfasst zudem eine umfangreiche Gemäldesammlung mit zahlreichen Porträts. Wer sich vorrangig für Rüstungen und historisches Handwerk interessiert, sollte wissen, dass im späteren Verlauf des Rundgangs der Schwerpunkt auf Gemälden liegt. Alle Exponate sind detailliert beschriftet, und überall im Schloss stehen Mitarbeiter zur Verfügung, falls Fragen aufkommen. Es lohnt sich, ausreichend Zeit einzuplanen, da die Sammlung umfangreich ist und ein Besuch leicht mehrere Stunden dauern kann.
Die Parkanlage rund um das Schloss ist großzügig angelegt und kostenlos zugänglich, auch ohne Eintritt ins Museum. Sie eignet sich gut für einen Spaziergang und bietet Blick auf Innsbruck und die umliegenden Berge. Im Park sind gelegentlich Pfauen und Schwäne zu sehen. Das Schlosscafé vor Ort serviert regionale Gerichte, darunter Kaspressknödel-Suppe.
Das Schloss ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Vor Ort gibt es gebührenpflichtige Parkplätze. Die Anlage ist barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC. Hunde sind im Museum nur erlaubt, wenn sie getragen werden können. Gelegentlich können einzelne Bereiche wie die Galerie geschlossen sein, was beim Ticketkauf nicht immer kommuniziert wird. Akzeptiert werden Debit- und Kreditkarten sowie mobile Zahlungen.
