Die Kunstsammlung im Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert zeigt Werke vom Mittelalter bis zur Moderne. Das bekannteste Bild ist Gustav Klimts „Der Kuss", dessen Blattgold im Licht der Galerieräume besonders zur Geltung kommt. Neben diesem Werk hängen weitere Arbeiten von Klimt, darunter Porträts wie die Dame mit dem Pelzkragen. Die Sammlung umfasst auch Gemälde von Claude Monet und Antonín Procházka sowie romantische Landschaftsbilder und Darstellungen des ländlichen Lebens. Die Ausstellungsräume sind großzügig gestaltet, die Beschilderung ordnet die Werke in ihren historischen Kontext ein.
Das Schloss ist rollstuhlgerecht zugänglich, verfügt über entsprechende WCs und Sitzgelegenheiten. Für Familien stehen Wickeltische zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets solltest du im Voraus buchen, da der Andrang oft groß ist. Trotz der weiten Räume kann es vor manchen Bildern eng werden, besonders vor Klimts Hauptwerk. Viele Besucher verbringen mehrere Stunden in den Ausstellungen.
Die Gartenanlage zwischen Oberem und Unterem Belvedere ist frei begehbar und lädt zum Spazierengehen ein. Geschnittene Hecken, Blumenbeete und Wasserspiele mit Springbrunnen prägen das Bild. Bänke bieten Gelegenheit zum Ausruhen. Allerdings berichten manche Besucher, dass die Brunnen gelegentlich verschmutzt wirken und die Wasserfarbe nicht immer klar ist. Direkt neben dem Schloss liegt ein botanischer Garten, der sich für einen Spaziergang anbietet.
Parkplätze sind sowohl kostenpflichtig an der Straße als auch auf speziellen Parkflächen vorhanden, vereinzelt gibt es kostenlose Stellplätze. Im Schloss gibt es eine Gastronomie mit Kaffee und Kuchen. Die Anlage ist auch von außen sehenswert, selbst wenn du nicht ins Museum gehst.
