Das Schloss Greyerz aus dem 13. Jahrhundert zeigt in mehreren Räumen historische Kunstgegenstände, Ausstellungsstücke zur regionalen Geschichte und eine Multimediashow. Graf Pierre II. von Gruyères ließ die Anlage um 1270 errichten. Sie diente knapp drei Jahrhunderte lang als Residenz von insgesamt 19 Grafen, bevor über 50 freiburgische Landvögte dort ihren Sitz hatten. 1938 erwarb der Staat Freiburg das Gebäude und öffnete es für Besucher.
In den Räumen sind unter anderem Umhänge der Burgunder und Karl dem Kühnen ausgestellt, Beutestücke aus den Burgunderkriegen 1476–1477. Die Ausstellung ist sowohl wissenschaftlich fundiert als auch didaktisch aufbereitet. Du kannst dir für den Rundgang genug Zeit nehmen, weil es zahlreiche Themen gibt, die in verschiedenen Räumen behandelt werden. Der Eintrittspreis beträgt 13 Franken pro Person.
Vom Schlossgarten aus hast du einen weiten Blick über das Greyerzerland und die Freiburger Alpen. Der Garten ist gepflegt und bietet eine ruhigere Atmosphäre als das belebte Dorf, das sich unterhalb des Schlosses erstreckt. Der Aufstieg vom Parkplatz hinauf zum Schloss ist steil, aber gut zu bewältigen. Die offiziellen Parkplätze sind an Wochenenden und während Veranstaltungen wie dem Käsefest oft belegt, dann wird auf nahegelegene Ausweichflächen ausgewichen. Wer zum Käsefest kommt, sollte deutlich vor der Öffnungszeit eintreffen.
Das Schloss ist kinderfreundlich und bietet sich auch für Familien an. Rezensionen beschreiben das Personal als freundlich und kompetent. Die Kombination aus historischer Bausubstanz, gut erhaltenen Exponaten und der Lage im mittelalterlichen Dorf Gruyères macht den Besuch lohnenswert. Zu bestimmten Zeiten finden Wechselausstellungen statt. Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ist vorhanden, und du kannst mit Debit- und Kreditkarten sowie mobilen Zahlungen bezahlen.
