Schloss Klippenstein thront auf einer markanten Felsklippe über der Großen Röder. Ritter errichteten die Anlage im 13. Jahrhundert als Grenzburg zur Markgrafschaft Meißen und zum Schutz wichtiger Handelsstraßen. Zwischen 1543 und 1546 ließ Kurfürst Moritz von Sachsen die Burg zu einem repräsentativen Jagdschloss umbauen. Später diente sie als Sitz der Amtsverwaltung und ab 1856 als Königliches Amtsgericht mit Gefängniszellen.
Heute beherbergt das Schloss ein Museum zur Regionalgeschichte mit wechselnden Sonderausstellungen. Besonders bekannt ist die detailreiche Puppenausstellung mit kunstvoll ausgestatteten Puppenhäusern, darunter ein sich drehendes großes Puppenhaus. Die Ausstellung ist durchdacht beleuchtet und bis ins kleinste Detail gestaltet. Das gesamte Schloss ist barrierefrei über einen Fahrstuhl erreichbar.
Zum Schloss gehört ein gepflegter Schlossgarten. In der Nähe lohnt sich ein Spaziergang zur historischen Schlossmühle im Hüttertal, die ebenfalls besichtigt werden kann. Von Dresden aus erreichst du Schloss Klippenstein in etwa 20 Minuten.
