In Schloss Wartegg aus dem 16. Jahrhundert kannst du übernachten, im hauseigenen Bio-Restaurant essen und durch einen 13 Hektar großen Garten mit Spazierwegen spazieren. Das Haus funktioniert als Hotel, zugleich aber auch als Seminar- und Veranstaltungsort. Die Gartenanlage ist weitläufig und gepflegt, frische Blumen aus dem eigenen Garten werden im ganzen Haus verteilt. Das Frühstücksbuffet ist im Zimmerpreis inbegriffen, ebenso die Parkplätze.
Die Zimmer sind schlicht und hell eingerichtet. Viele Möbel sind aus Holz gefertigt, das aus dem eigenen Schlosspark stammt. Eine klassische Minibar gibt es nicht, stattdessen steht ein Kaffeeraum mit kostenlosem Tee und Kaffee zur Verfügung, von dort aus hast du Zugang zum Leseraum und zur Terrasse. Die Suiten verfügen über ein separates Schlafzimmer. Manche Zimmer bieten Seeblick. Insgesamt wirkt das Hotel weniger wie ein klassischer Hotelbetrieb, mehr wie eine persönliche Gastfreundschaft.
Das Restaurant wird durchgehend für sein Essen gelobt. Es arbeitet nach Slow-Food-Prinzipien und setzt auf biologische Zutaten. Die Bewertungen heben immer wieder hervor, dass die Qualität außergewöhnlich hoch ist. Das Personal wird als sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend beschrieben, ohne aufdringlich zu wirken. Manche Gäste berichten, dass sie vom Eingang bis zum Zimmer begleitet wurden.
Ein besonderes Detail ist das historische Türkisbad von 1928, ein Whirlpool im Innenbereich. Bei schönem Wetter reicht etwa eine Stunde, um das Bad zu nutzen und danach auf der Terrasse zu entspannen. Bei Regen lohnt es sich, mehr Zeit einzuplanen. Das Treppenhaus wird als sehenswert beschrieben.
Das Schloss dient auch als Kulturzentrum, es finden Bühnenaufführungen und andere Veranstaltungen statt. Die Seminarräume sind funktional ausgestattet und wirken einladend. Leihfahrräder stehen bereit, um die Umgebung zu erkunden. Der Bahnhof Staad liegt 1,1 Kilometer entfernt, das Würth Haus Rorschach 2,1 Kilometer.



