Der Schweriner See ist der viertgrößte See Deutschlands und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge auf dem Wasser und entlang der Ufer. Der Paulsdamm teilt den See in zwei Bereiche: den Schweriner Innensee, auch Stadtsee genannt, und den Außensee im Norden. Beide Teile sind durch einen kurzen Kanal schiffbar miteinander verbunden. Vom Wasser aus hast du ein gutes Panorama auf das Schweriner Schloss, das am Ufer des Innensees liegt.
Mit den Ausflugsschiffen der Weißen Flotte kannst du größere Seenfahrten unternehmen. Die Routen führen durch die schmale Verbindung zwischen Innen- und Außensee und bieten Blicke auf die Uferlandschaft. Wer lieber selbst aktiv ist, kann mit dem Kanu auf dem See paddeln oder ein eigenes Boot nutzen. Der See gilt als sauber, die Wasserfläche ist groß genug für längere Touren.
Rund um den See gibt es gut ausgebaute Wege für Radfahrer. Eine beliebte Strecke führt vom Campingplatz in Raben Steinfeld am Seeufer entlang bis nach Schwerin und zurück. Der Außensee zeigt sich dabei naturbelassener als der Innensee, dessen Westseite durch die Stadtlage stärker bebaut ist. Die Route eignet sich für einen Tagesausflug und lässt sich gut mit einem Besuch des Schweriner Schlosses kombinieren.
Im See liegen fünf Inseln: Kaninchenwerder und Ziegelwerder im Innensee sowie Lieps, Horst und Rethberg im Außensee. Die meisten dieser Inseln waren früher besiedelt. Auf Kaninchenwerder gab es eine Ausflugsgastronomie mit regelmäßiger Fährverbindung, mittlerweile gibt es eine private Initiative zur Wiederbelebung der Insel. Die sehr kleinen Inseln Horst und Rethberg sind heute unbewohnt. Zwei weitere Inseln, die Kleine und Große Goldburg, sind durch natürliche Absenkung verschwunden und nur noch als Flachwasserbereiche zu erkennen. Die Große Goldburg wurde um 1900 noch als Weideland verpachtet.
Der Schweriner See ist nach der Müritz der zweitgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern. Auf Kaninchenwerder befindet sich ein Beobachtungsturm.



