Das Speicherstadtmuseum ist in einem alten Lagerhaus untergebracht und zeigt, wie in der Speicherstadt mit Kaffee, Tee und Gewürzen gearbeitet wurde. Die Ausstellung präsentiert historische Waren und Werkzeuge aus der Zeit der Lagerhäuser, darunter auch Kaffeekontore. Du siehst zahlreiche Originalgegenstände aus vergangenen Jahrzehnten, Bilder und Modelle, die den Alltag und die Handelspraktiken dokumentieren.
Das Museum ist klein und überschaubar. Die meisten Besucher sind in 20 Minuten bis einer Stunde durch, je nachdem, wie viel Zeit man mit dem Lesen der Infotafeln verbringt. Die gesamte Ausstellung findet auf einer Etage statt, das Gebäude selbst wird nicht weiter besichtigt. Die Infotafeln sind nach Länge und Inhalt gut aufbereitet, manche Besucher empfinden die klassische Präsentation allerdings als etwas textlastig. Audio- und Videoelemente gibt es nur wenige, unter anderem einige PowerPoint-Präsentationen.
Für Kinder gibt es eine kleine Rallye, die verständlich aufbereitet ist und Spaß macht. Allerdings solltest du beachten, dass das Museum hauptsächlich auf Geschichts- und Handelsinteressierte ausgerichtet ist. Das Angebot an Führungen wird unterschiedlich bewertet. Manche finden sie langatmig, andere schätzen die zusätzlichen Informationen. Bei gebuchten Touren kann es vorkommen, dass der Schwerpunkt lange im Innenraum bleibt und der Teil draußen in der Speicherstadt nur kurz ausfällt. Gruppengrößen von 25 Personen wurden als zu groß empfunden, was die Verständlichkeit beeinträchtigt.
Im Museum kannst du Tee oder Kaffee zu moderaten Preisen trinken. Das Parken ist in nahe gelegenen Parkhäusern gegen Gebühr möglich. Bei starkem Besucherandrang kann es eng werden, auch wenn das Museum generell nicht überlaufen ist.

