Die Hängebrücke am Stubnerkogel führt auf einem Meter Breite über den Abgrund und ist aus Stahlseilen mit Maschendraht konstruiert. Von hier aus siehst du direkt hinunter ins Tal, wo die Skifahrer im Winter so klein wie Ameisen wirken, und ringsum die Bergwelt des Gasteinertals. Bei gutem Wetter reicht die Sicht weit über die umliegenden Gipfel, bei wechselhaftem Wetter sorgen ziehende Wolken und wechselndes Licht für eine besondere Atmosphäre auf der Brücke.
Viele Besucher überqueren die Brücke mehrmals, weil der Gang über dem Abgrund eine kleine Mutprobe darstellt und sich die Perspektive mit jedem Mal ändert. Die Konstruktion ist gut gesichert, sodass auch Familien mit Kindern die Brücke nutzen können. Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht es auch Personen mit eingeschränkter Mobilität, die Brücke zu erleben. Tatsächlich berichten Besucher davon, dass Kinder im Rollstuhl von ihren Eltern über die Brücke geschoben wurden.
Die Brücke ist Teil eines Rundgangs mit mehreren Aussichtspunkten rund um die Bergstation der Stubnerkogelbahn. An diesen Punkten sind die Berggipfel der Umgebung beschrieben, darunter auch der Großglockner, der sich allerdings nicht immer zeigt. Der Weg von einem Aussichtspunkt zum nächsten ist durchgehend gut gekennzeichnet. Je nach Andrang kann es unterschiedlich voll werden, bei schlechterem Wetter hast du die Brücke unter Umständen fast für dich allein.
Mit der Gastein Card gibt es Ermäßigung für die Berg- und Talfahrt der Seilbahn, ebenso mit einem Behindertenausweis ab 70 Prozent. Vor Ort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung, und die Zahlung ist mit Debit- und Kreditkarten sowie mobilen NFC-Zahlungen möglich.
